Kumi will Eigenverantwortung der Schulen stÀrken
Geschrieben von: Florian
509 mal gelesen.
Folgende interessante Pressemeldung gab das Kumi am 17.03.2010 heraus:
.
Viele MaĂnahmen stĂ€rken Rolle der einzelnen Schule Bayerns Kultusminister Spaenle will Eigenverantwortung der Schulen ausbauen
MĂNCHEN. Bayern stĂ€rkt die Eigenverantwortung seiner Schulen. Dies betonte Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle unter Bezugnahme auf die heute vorgelegte Studie des Aktionsrats Bildung. âWir wollen, dass die Schulfamilien vor Ort pĂ€dagogische Konzepte entwickeln und umsetzen, QualitĂ€tsentwicklung und -sicherung sowie Personalentwicklung betreiben”, fasste Kultusminister Spaenle die Ziele fĂŒr die Schulen in Bayern zusammen.
An Bayerns Schulen wurde bisher bereits eine Reihe von MaĂnahmen zugelassen, um ihre Verantwortung fĂŒr Schul- und UnterrichtsqualitĂ€t zu stĂ€rken. So können die Schulen z.B. als Ergebnis des Schulversuchs âMODUS 21″ die Stundentafel flexibel gestalten und die Form der Leistungserhebungen modifizieren.
Minister Spaenle machte aber klar: âEigenverantwortete Schulen sind und werden keine autonomen Schulen.” Das Kultusministerium werde die Schulen auf ihrem Weg und in ihrer pĂ€dagogischen Arbeit auch kĂŒnftig begleiten. Die Schulaufsicht werde ihre Aufgabenschwerpunkte hin zu mehr Beratung und Mediation wandeln. Er ergĂ€nzte: âMehr Eigenverantwortung der Schule vor Ort muss aber auch eng mit der Ăbernahme von Verantwortung fĂŒr die QualitĂ€t von Schule und Unterricht einhergehen”. Um diese zu prĂŒfen und zu stĂ€rken diene in Bayern u. a. das Instrument der externen Evaluation. Minister Spaenle: âExterne Evaluation ist eine Voraussetzung dafĂŒr, den Schulen mehr Selbstverwaltung und EigenstĂ€ndigkeit zu ĂŒbertragen.”
Einer wachsenden Eigenverantwortung können folgende Elemente dienen:
- Formen der Direktbewerbung, die den Schulen Einfluss auf die
Besetzung der Lehrerstellen sichern,
- eine mittlere FĂŒhrungsebene mit Personalverantwortung,
- Personalkosten-Budgets und Sachmittelbudgets jeweils fĂŒr die
einzelne Schule.
Bei der Besetzung der Lehrerstellen wird der Freistaat allerdings sicherstellen mĂŒssen, dass der Auftrag, fĂŒr gleichwertige Lebensbedingungen fĂŒr die Menschen in ganz Bayern zu sorgen, eingehalten wird. Deshalb wird der Staat fĂŒr Schulen in strukturschwachen Gebieten ebenso die LehrkrĂ€fte zur VerfĂŒgung stellen wie fĂŒr die in Ballungsgebieten.
Um ihrer anspruchsvollen Aufgabe gerecht werden zu können, sollen die Schulleitungen in Zukunft in Managementaufgaben geschult werden.
In einer Pilotphase will der Freistaat geeignete MaĂnahmen fĂŒr mehr Eigenverantwortung testen, bevor den bayerischen Schulen die entsprechenden MaĂnahmen empfohlen werden. Ab dem Schuljahr 2010/2011 werden die MaĂnahmen umgesetzt.
.
Quelle: http://www.km.bayern.de/km/asps/presse/presse_anzeigen.asp?index=2118
Artikel drucken