Briefaktion an den bayerischen Landtag 2008
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Die erste Aktion, die das BĂŒndnis fĂŒr faire und pĂ€dagogisch sinnvolle Einstellungspraxis nach seinem Zusammenschluss im Jahr 2008 organisierte, war eine strukturierte Briefaktion an die Mitglieder des Ausschusses fĂŒr Bildung, Jugend und Sport und die Mitglieder des Ausschusses fĂŒr Staatshaushalt und Finanzen. Mehrere Tage lang wurden nach aufgeteilten PlĂ€nen die Mitglieder des Landtages mit Ă€hnlichen Briefen und Emails von einer Vielzahl an AktivistInnen konfrontiert, um auf die prekĂ€re Einstellungspraxis im Berufsfeld der SonderpĂ€dagogInnen hinzuweisen. Die Aktion zeigte insofern Erfolg, dass sich doch einige Fraktionen dem Problem annehmen wollten und versprachen, sich fĂŒr die Sache einzusetzen. Zudem war die SolidaritĂ€t unter den Aktiven groĂe und es entstand ein erstes GemeinschaftsgefĂŒhl.
Die Regierenden sprachen immer nur von einem groĂen Loch im Staatshaushalt und wurden nicht mĂŒde, auf den Ausschuss fĂŒr Staatshaushalt und Finanzen zu verweisen, von dem allerdings kaum Reaktionen kamen.
Die Einstellungsnoten wurden nicht besser, sonder erreichten fĂŒr das Schuljahr 2008/2009 ihren absoluten Höhepunkt. Wer in den Fachrichtungen G und K eine Planstelle erhalten wollte, musste einen Schnitt von 1.43 mitbringen. Auch die Fachrichtungen mit eher höheren Schnitten zur Verbeamtung erlebten einen starken Einbruch nach unten.
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