Nicht immer ein leichtes Geschäft

An den letzten beiden Mittwochen, an denen immer unsere Schülerfirma Imkerei stattfinde, hatten wir leider nicht besonders viel Glück mit dem Wetter.

Vergangenen Mittwoch konnten wir unsere Bienenvölker gar nicht kontrollieren, weil es wie aus Eimern goß. Zum Glück ist meine Imkertruppe mit Leib und Seele bei der Sache und macht somit auch gerne eine Extraschicht.

So trafen wir uns vergangene Woche am Freitag nach Unterrichtsschluss der Schüler und durchsuchte unsere drei Völker auf Weiselzellen und überprüften die Platzverhältnisse unserer kleinen Mitarbeiterinnen. Alles war zu unserer besten Zufriedenheit. Auch der Ableger, den wir aufgrund einer großzügigen „Königinnenspende“ (an dieser Stelle ein Dank an den Spender) machen konnten, musste genauestens inspiziert werden.
Wir konnten zu unserer Freude feststellen, dass sich die neue Königin gut ins „Jungvolk“ integriert hat und bereits fleißig Eier legt.

Heute war das Wetter wieder nicht auf unserer Seite. Wir konnten zwar unsere Völker und den Ableger kontrollieren, mussten jedoch dem für heute geplanten Besuch leider absagen. Die Viertklässer unserer Schule waren sehr enttäuscht, dass sie aufgrund des drückenden, regnerischen Wetters nicht bei der Völkerkontrolle dabeisein konnten.
Wir freuen uns jedoch, die Klasse – und auch alle anderen Interessierten – bald bei uns begrüßen zu dürfen.

Mir hat es heute wieder riesigen Spaß gemacht!

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Volles Programm

Heute hatten wir in der Schulimkerei Paul alle Hände voll zu tun. Seit uns der Schwarm zugeflogen ist, gilt unsere Verantwortung und unser Engagement bereits drei Völkern. Diese wollen alle versorgt und aufmerksam durchgesehen werden. Wir wollen ja nicht, dass uns ein Schwarm abhaut, nachdem wir erst Zuwachs bekommen haben.
Heute hatten wir besonders viel zu tun, da es zu unseren Aufgaben zählte, die Köngin des neuen Volkes zu finden. Das stellte sich als nicht so einfach heraus. Wir versuchten gleich zu Beginn unser Glück, wurden aber leider nicht fündig.

So haben wir erst einmal die beiden anderen Völker durchgesehen. Wir haben alles Weiselzellen (Königinnenzellen) zerstört und inspiziert, ob sich unsere Völker wohl fühlen, also Honig einlagern und Brut (Nachwuchs) zu finden ist.
Nachdem bei beiden Völker alles wunderbar war, setzten wir dem stärkeren der beiden Völker noch einen neuen Honigraum auf, um ihnen mehr Platz zu geben.
Anschließend versuchten wir erneut unser Glück beim Finden der Königin. Die Jungs waren beim zweiten Versuch voll bei der Sache. Nachdem als Preis für den Königinnenfinder ein Eis in Aussicht stand, fand Leon die Königin in Windeseile.
Es war sehr abenteuerlich für uns, die Königin und drei ihrer Begleiterinnen in die dafür vorgesehene Kiste zu befördern. Aber am Ende schafften wir es mit vereinten Kräften.

Es war ein sehr schöner und erfolgreicher Tag heute.
Weiter so, Jungs! Es hat mir riesigen Spaß gemacht.

Eure Frau Schmid

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Bienendurchsicht am 18.05.2011

Heute war endlich schönes Wetter. Wir schauten unsere beiden Völker mit Frau Schmid durch und entfernten ziemlich viel Wildbau im Boden. Die Bienen wollen hier ihre Drohnen groß ziehen. Wir schauten auch unsere Drohnenrähmchen an und entfernten weitere Drohnenbrut, da die Varoamilbe sich sehr gerne in der Drohnenbrut einnistet. Mit Herrn Kohl schauten wir auch unser neues Volk durch. Wir fanden nur sehr wenig Brut, aber die Bienen haben schon fast alle Waben bebaut und Honig verdeckelt. In unserer Hütte schafften wir Ordnung und räumten unsere Arbeitsmaterialien in einen neuen Schrank, den wir von Frau Schmid bekommen haben. Bilder kommen noch 🙂

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Neues Bienenvolk gesichtet

Heute habe ich zusammen mit Herrn Schneider das neue Volk gesichtet, um auch mal hinter die Kulissen zu sehen. Am Flugloch war ja die ganze Zeit schon sehr viel los bei unseren Neuankömmlingen.

Aber jetzt wollte ich doch mal wissen, wie es im Bienenstaat so zugeht. Bereits auf dem ersten Rähmchen konnte die Bienenkönigin gesichtet werden. Sie hat keinen Punkt, war jedoch dennoch sehr deutlich zu erkennen.
Wir haben sie eine Weile beobachtet. Sie wirkt ein wenig desorientiert und verwirrt und wird von ihren Anhängerinnen nicht wirklich gut umsorgt. Sie scheint schon recht alt zu sein. Aber die nächsten beiden Wochen werden zeigen, ob wir uns für das dritte Volk eine neue Königin anschaffen müssen oder nicht.

Momentan ist das Volk noch damit beschäftigt, ihr trautes Heim auszubauen. Sie sind sehr fleißig und haben schon sehr viele der neuen Rähmchen mit Waben gefüllt.
Nach wie vor scheinen sich die kleinen Mitarbeiter sehr wohlzufühlen. Das freut mich sehr und ich hoffe, das bleibt so.

Auch ein Foto von der Königin gibt es, aber das muss leider nachgeliefert werden.

 

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Wie kommt der Bienenschwarm in unseren Pausenhof?

Im Mai und im Juni wachsen Bienenvölker sehr stark. Die Königin legt ununterbrochen Eier und es schlüpfen sehr viele neue Bienen. Wenn alles gut läuft, wächst das Bienenvolk stark an und kann im Juni ca. 60.000 Arbeitsbienen, 3000 Drohnen (Bienenmänner) und eine Königin haben. Wenn die Ammenbienen irgendwann zu wenig Brut (Larven und Babybienen) zum füttern haben, bauen sie so genannte Weiselzellen, in die die Königin dann Eier legt, aus denen neue Königinnen schlüpfen sollen. Zu dieser Zeit ist es ganz natürlich, dass sich die Bienen vermehren wollen – aus einem Volk können so sehr schnell zwei Völker werden. Wird es dem Volk nun zu eng und in den Weiselzellen wachsen neue Königinnen heran, wird sich die alte Königin bald dazu entschließen, den Stock zu verlassen, denn jedes Volk kann nur eine einzige Königin haben. Damit ist sichergestellt, dass die zurückbleibenden Bienen mit einer neuen Königin auch überleben können. Dann sammelt die alte Königin die älteren Flugbienen und verlässt mit ihnen den Bienenstock. Sie setzt sich in der Nähe des Bienenstocks in einen Baum und alle anderen Bienen halten sich an ihr und gegenseitig fest. Die Bienen werden jetzt immer dahin fliegen, wo die Königin ist. Gemeinsam bilden sie so eine Bienentraube, die man dann sehr gut sehen kann.

So sieht eine Schwarmtraube aus. (Foto von http://www.imkerverein-friedberg.de)

Einige Bienen suchen nun nach einem neuen Platz, in dem das Volk wohnen und leben kann. Das kann ein hohler Baum sein, in der Stadt aber leider auch ein Rolladenkasten, was die Menschen dann nicht sehr erfreut. Deswegen gibt es aber nahezu überall Imker, die sich um die Schwärme kümmern, sie einfangen und ihnen ein neues Zuhause geben. Ein Imker versucht das Schwärmen zu verhindern, da er natürlich sehr viel Honig verliert wenn die Hälfte seiner Bienen das Weite sucht. Bemerkt er schnell, dass seine Bienen geschwärmt sind, kann er den Schwarm meistens noch finden, da die Bienen erst einmal nicht sehr weit wegfliegen.  Sollten sie aber in der näheren Umgebung nicht sofort eine Unterkunft finden, können sie auch Strecken von einigen Kilometern zurücklegen…

Unser Schwarm - riesengroß!

Und so kam dann auch der Bienenschwarm in unseren Pausenhof und fand hier sein neues Zuhause (hoffentlich!).

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Unsere Königin in Aktion!

Wir waren am Mittwoch sehr erleichtert, als wir gemeinsam die Völker durchschauten und vor allem nach unseren Königinnen suchten. Auch wenn eigentlich schon klar war, dass der Schwarm aus dem Pausenhof nicht von unseren Bienen gekommen sein konnte, waren wir sehr erleichtert, als wir unsere fleißige Chefin endlich fanden. Aber seht selbst:

Und damit unser heutiger Kameramann Martin zufrieden ist, zu später Stunde noch ein kleines Video unserer Kontrolle der Bienenvölker vom Mittwoch. Ich bitte alle erfahrenen Imker um Rücksicht, das war unsere erste eigene Kontrolle ohne unseren Imkermeister Herrn Müller-Engler. 🙂 Viel Spaß!

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Ein Heim für unseren unverhofften Neuzugang

Die neuen Mitglieder unserer Schulimkerei Paul, ein Volk, das sich uns freiwillig angeschlossen hat, bekam vor grade mal einer Stunde ein vorübergehend neues Zuhause.

Nach der ganzen Aufregung des gestrigen und auch des heutigen Tages, haben die Neuankömmlinge etwas Ruhe verdient. Aus diesem Grund haben Herr Heinlein, Herr Schneider und ich heute Abend die Bienen vom Dach des Pavillions geholt. Das neue Volk hat seinen Platz neben den beiden bereits vorhandenen Völkern gefunden.

Die Bienen scheinen sehr friedlich zu sein, sie ließen sich ohne Probleme aus dem Schwarmkasten in eine – eigens für sie vorgesehene – Beute umsiedeln. Das Volk hat sich, dank der Futterhonigrähmchen, etwas erholt. Die fleißigen Bienen haben bereits angefangen, die neuen Rähmchen auszubauen und wirken sehr zufrieden.

In den kommenden Tagen müssen wir aber weiter beobachten, ob sich die Neuankömmlinge wirklich wohlfühlen.
Aber wie es scheint, haben wir ein neues Volk „gewonnen“.

Ich und wir alle freuen uns!

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Aus 2 mach 3 – unser erster Schwarm!

Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule staunten heute nicht schlecht, als nach der 2. Pause die Feuerwehr mit dem großen Einsatzwagen auf den Pausenhof fuhr. Ja, es hatte sich schon rumgesprochen: Seit Dienstag nachmittag hatte es sich ein Bienenschwarm im großen Baum vor dem Computerraum gemütlich gemacht und wollte einfach nicht mehr gehen. Doch eine kurze Kontrolle der eigenen 2 Völker hinter der Schule machte deutlich, dass es sich dabei keinesfalls um einen Schwarm der Schulbienen handelte, sondern die Bienen wohl von irgendwoher anders gekommen sein mussten. Heute nachmittag sammelte unser Religionslehrer Herr Schneider von der Drehleiter der Feuerwehr aus die Bienen ein – und so wie es aussieht werden wir die Bienen in unseren Bienenstand aufnehmen!

Die Feuerwehr!

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Erste Weiselkontrolle!

Heute (04.05.2011) kam Herr Müller-Engler zu uns, um uns zu zeigen, wie man den Bienenstock durchschaut. Wir lernten erst mit einer leeren Beute, wie man die Waben halten muss und auf was man alles achten soll. Dann gingen wir an unsere beiden Völker – wir waren schon sehr aufgeregt. Unsere Bienen waren sehr friedlich und ließen sich sehr viel gefallen – schon nach kurzer Zeit hatten wir keine Angst mehr! Wir kontrollierten beide Bienenvölker auf Weiselzellen, damit sie uns nicht davonschwärmen können.

Herr Müller-Engler erklärt uns das Wichtigste!

Herr Müller-Engler erklärt uns das Wichtigste!

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Die Bienen fliegen – Bilder und Video

Heute machte ich kurz einen Abstecher nach Erlangen, um zu sehen wie es unseren Bienchen geht. Eines der Völker ist bereits eifrig am Ausbauen der Erweiterungszarge – am Flugloch tut sich einiges…

 

Betrieb in unseren Kästen

 

Ob sie wohl genug zu Fressen finden...?

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