Warteliste
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Die Warteliste
Doch die Hoffnung ist nicht verloren. 5 Jahre lang wird man auf einer “Warteliste” gefĂŒhrt und hat somit jedes Jahr aufs neue die Chance, vielleicht doch einen besseren Vertrag zu bekommen. Das Ranking auf dieser Liste wird kompliziert errechnet, doch eine Gewissheit gibt es nicht, da man nie weiss, wie die Einstellungsnoten letztendlich im nĂ€chsten Jahr sind. Und ausschlaggebend in diesen 5 Jahren ist auch nicht die Einsatzschule oder die Fachrichtung, in der man unterrichtet, sondern letztendlich zĂ€hlt immer nur der Notenschnitt der Fachrichtung, die man studiert hat.
Es kann also passieren, dass man als G-PÀdagoge bereits das 3. Jahr in Folge an einem Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt `Lernen`unterrichtet und mit einem Notenschnitt von 1.90 keine Planstelle erhÀlt, wÀhrend eine eben erst fertig gewordene Junglehrerin mit der Fachrichtung LernbehindertenpÀdagogik mit einem Schnitt von 2.00 diese bekommt. Rutscht man nach 5 Jahren nicht in den Beamtenstatus, wird man kurzerhand von der Liste gestrichen und kann sich entweder selbst einen Privatvertrag suchen oder konkurriert mit den Kandidaten der Warteliste als sogenannter freier Bewerber. Die weitere berufliche Zukunft ist damit Àusserst ungewiss. Ein kurzer Vergleich: vor 10 Jahren (1999) konnte die Warteliste bis auf 18 Bewerber gerÀumt werden, in diesem Jahr (2009) warten 545 (!!!) Bewerber auf eine Planstelle.
(PDF: Warteliste Stand Februar 2009)
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Weiterlese: Bedarf nicht vorhanden?
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