Mexiko 05

Yucatàn: Maya-Ruinen, Tropenhitze und Karibikstrand

07.04. – 15.04.2018

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Nach einem langen Fahrtag von Chachalacas bei Veracruz bis Palenque erreichen wir den Campingplatz Mayabell und kühlen uns erst mal mit einem Sprung in den Swimmingpool ab.

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Wir sind mitten im Urwald,  sind beeindruckt von den lauten Schreien der Brüllaffen und den riesigen Glühwürmchen, die durch die Dunkelheit schwirren. Sitzen noch lange draußen, bis es abgekühlt hat und wir schlafen können. Nachts werden wir immer wieder geweckt vom Gebrüll der umherziehenden Affen.DSC_0095 Bereits vor Sonnenaufgang wird gefrühstückt, um bei Öffnung der Ruinen von Palenque am Eingang zu sein. Bereits jetzt ist es heiß, doch die großen Touristenbusse sind noch nicht eingetroffen und wir haben die Anlage fast für uns. DSC_0115Die Andenkenverkäufer sind noch konzentriert beim ordentlichen Aufreihen ihrer Souvenirs und lassen uns in Ruhe. Die ausgegrabenen Ruinen sind umgeben von Urwald, der noch viele weitere Paläste und Tempel überwuchert hat.DSC_0125 Die Bauten waren ursprünglich blutrot bemalt und mit kunstvollen blauen und gelben Stuckdetails verziert. DSC_0131Wärend wir durch Palenque streifen, wird unser Sprinti auf dem Parkplatz gewaschen und wir haben nach langem mal wieder ein strahlend grünes Auto, mit dem wir noch bis nach Campeche fahren… der nächste Stellplatz mit Pool.Dann gehts nach Uxmal und da nichts los ist, besichtigen wir auch gleich die Ruinen. DSC_0177Ausgestattet mit viel Trinkwasser erklimmen wir tapfer die Hügel in der sengenden Hitze. Den vielen Leguanen scheint dies zu gefallen. DSC_0173Wir trinken literweise Wasser, das durch die Haut sofort wieder verdunstet und sind froh, dass noch zwei gekühlte  Flaschen im Kühlschrank auf uns warten. Um die Ecke liegen noch viele Ausgrabungsstätten, die haben wir nicht alle angeschaut, nur noch das kleine Sayil, das im schattigen Wald liegt. DSC_0180Der Parkplatz ist klein und leer, der Ticketverkäufer begrüßt uns herzlich, er scheint sich zu freuen, dass mal jemand vorbeischaut und wir müssen uns auch in ein Buch eintragen. Der Palast hatte einst 90 Zimmer und die Verzierung der Fassade ist noch gut zu erkennen. DSC_0182Im Wald verstreut liegen noch einige Gebäude, eine Stele der Fruchtbarkeit und viele Steinhügel, die darauf warten, ausgegraben und wieder zusammengesetzt zu werden. Jetzt mal wieder ein bewohnter Ort, das kleine koloniale Städtchen Izamal, hier sind alle Häuser gelb angestrichen. DSC_0213Ein Österreicher hat ein Hotel mit Womostellplatz errichtet und seine mexikanische Frau bekocht uns mit einem superleckeren 3-Gänge Menü. Das Städtchen lässt sich leicht zu Fuß erkunden, das Kloster wurde aus den Steinen einer Mayaruine errichtet und in der Kirche ist die Auferstehung Christi bunt illuminiert. DSC_0209Vorm Kloster warten viele Kutschen in allen Farben auf Mitfahrer. Bei der Hitze tragen sogar die Pferde Sonnenhüte. Schon viel hat man uns über die Cenoten erzählt. Hier in Yucatan soll es mehr als 6000 davon geben. Cenoten sind mit Süßwasser gefüllte Kalksteinhöhlen oder Löcher. Einige sind für die Öffentlichkeit zugänglich, und da wir neugierig sind und derzeit jede Gelegenheit zur Abkühlung freudig begrüßen, halten wir einfach mal bei einer. DSC_0221Es ist eine Höhlencenote und wir gelangen über eine Kellertreppe zu einem unterirdischen glasklaren See, in dem wir einige Fische rumschwimmen sehen. Richtig kalt ist das Wasser nicht und etwas gruselig finden wir es auch, vor allem, da nur der vordere Bereich der Höhle beleuchtet ist. Schwimmt man weiter nach hinten, sehen wir nicht, was da noch kommt. Ruhen noch im Garten aus und erkunden einige Kilometer weiter noch eine offene Cenote in einem Dorf. Hier nimmt man Sicherheit sehr genau und es herrscht strengste Schwimmwestenpflicht.DSC_0225 Über Holzstufen gelangen wir ins Karstloch und auf Wasserhöhe. Überall hängen Baumwurzeln herunter und viele Vögel fliegen umher. Schwimmen kann man mit den Westen echt schlecht, aber muß man ja auch nicht, man bleibt ja auch so oben. Eine weitere archäologische Stätte steht auf dem Programm, das bekannte Chichen Itza. DSC_0271Auch hier gilt wieder, wer den Touristenmassen entgehen will, muss früh aufstehen, um einer der ersten am Kassenhäuschen zu sein. Die große Pyramide erhebt sich auf dem Hauptplatz und der Ballspielplatz (Peloteplatz) ist wirklich riesig. DSC_0305Massen Säulen stehen rum und überall strömen Männer herein, die kistenweise Andenken anschleppen. Uns ist ein Rätsel, wer das alles kaufen soll. Es gibt ein Observatorium und viele kleinere Gebäude und Pyramiden.Nach so viel Kultur freuen wir uns auf den Karibikstrand mit seinem weißen Pudersandstrand. DSC_0322Doch es ist gar nicht so einfach, zum Meer zu kommen. Kilomerlang nur Zäune mit Stacheldraht und Wächtern, große Schilder weisen auf Resorts und Hotelanlagen. Doch wo bitte gibts mal einen Weg ans Meer? Über einen Zufahrtsweg kommen wir an einen in die Jahre gekommenen Stellplatz mit Strom und Wasser, außer 3 großen amerikanischen Riesenwomos, die hier anscheinend schon viele Jahre stehen, machen wir es uns gemütlich und aalen uns im klaren Karibikwasser. DSC_0316Die Abende sind warm und wir sitzen lange draußen, bis es endlich kühler wird. Alle Türen bleiben auch Nachts geöffnet und der Ventilator fächelt uns etwas Luft zu. Jetzt noch die Ruinen von Tulum, eine kleine Anlage direkt überm Meer, ja auch schon die Mayas erkannten die Schönheit der Küste und haben gleich mal einen Palast nach dem Wind benannt.DSC_0344 Unsere Zeit in Mexiko ist fast zu Ende, kurz vor der Grenze zu Belize ein letzter Stop an einem Campingplatz mit vielen Kokospalmen.DSC_0360 Mit einem  erfrischenden Gewitter verabschiedet sich Mexiko von uns.

 

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