Im Hinterland Argentiniens: Seen – Vulkane – Araukarien – Märkte –

17.1.2019 – 24.2.2019

Von der Halbinsel Valdes geht es über Trelew zu den walisischen Gemeinden rund um Gaiman und dann zur Ruta 25 in Richtung Valle Verde am Rio Chubut.

Unser Nachbar am Campingplatz erhitzt sein Mate-Wasser mit einem Bunsenbrenner…..

Ruta 25 – Ruta 40 – Esquel – NP Los Alerces mit Stellplatz Las Rocas am Lago Futaleufquen.

Wir stehen am nächsten Tag am Lago Verde, unsere argentinischen Nachbarn versorgen uns am Nachmittag mit frischen „Kücheln“ und am Abend mit einem gegrillten Zickleinschenkelbein….

Nach Verlassen des NP liegt wieder km-Fressen vor uns…..

Am Rio Manzo stehen wir zwei Nächte und erleben eine Live-Band aus Junin.

In El Bolson geben wir unsere Wäsche ab (morgen fertig) und schlendern über den Markt. Heute am 24.1. haben wir unseren Rückflug nach Deutschland für den 14.3.2019 gebucht.

Wir durchqueren San Carlos de Bariloche und stehen am Lago Nahuel Huapi bei stürmischem Wind und großen Wellen.

Mit Conny und Georg haben wir uns am Lago Villaron verabredet. Wir köcheln am Abend gemeinsam Reis mit Shrimps, es ist sehr windig und staubig, deshalb sitzen wir bei Conny und Georg in deren Sprinter.

Sonntag, 27.1.2019: Außer Heike weiß niemand Bescheid……Kerzchen und geschmückter Tisch zum Frühstück…..ein wunderschöner Tag….wir grillen Riesen-Lamm-Teile… erst spät erfahren Conny und Georg von diesem besonderen Tag…es gibt Sekt und Georg köpft seine beste Flasche Wein .

Dienstag, 29.1.2019: Unser Flug ist bestätigt…Danke, Frau Imhoff von der SPK Nürnberg.

Wir verabschieden uns von C+G und fahren bis Junin de los Andes. Von hier geht es von See zu See – Lago Lolog – Lago Tromen im NP Lanin mit dem gleichnamigen Vulkan.

Lago Quillen. Hier verbringen wir herrliche vier Tage bei Sonne und warmem Wetter, ein wildes Fleckerl am See, abgesegnet auch von der Gendarmeria Nacional, die uns besucht, und immer einen reizvollen Blick zum Vulkan Lanin.

Wir wollen nochmal etwas Abenteuer und suchen uns mal wieder ein Schottersträßchen Richtung Las Lajas aus: leider hundsmiserabel mit kurzen Teerabschnitten, und auch die sind löcherig.

Aber die Fahrt am Rio Alumine ist schon spektakulär. Im Ort selbst ist das Warenangebot bescheiden, nur der Metzger hat tolle Koteletts. Die Landschaft ist toll – überall Araukarienwälder – wir fahren auf 1750m hoch, dann wieder auf 800m runter – die chilenische Grenze westlich von uns ist nie weit entfernt. In Las Lajas ist einiges an Luft an unserem hinteren Reifen entwichen….. der Reifenflicker flickt und repariert ein ziemlich großes Loch direkt in der Lauffläche….ob das wohl hält?

Am nächsten Morgen beschließen wir, den Reifen doch zu wechseln, wir haben noch einen gebrauchten B.F.Goodrich AT auf Reserve….sicher ist sicher. Am Mittag dann gen Norden, Schotter, am Anfang etwas langweilig, dann Teer, aber dann hügelig, kurvig, – so mag das der Sprinti und ich – immer so zwischen 800-1700m, staubig, trocken, grau, braun – in den Tälern, wo Wasser ist, grün, bewachsen….

Nandus auf und neben der Straße – hin und wieder ein Gürteltier….

Wir beenden wieder mal einen Kreis und kommen in Malargüe an: Fiesta de los Chivos, das Ziegenfest….

Man kann Ziegen lebend kaufen, alle Sorten, alle Farben, alle Altersstufen…..

aber auch gegrillt…. und das machen wir. Eine Portion reicht uns für sagenhafte zwei Tage ! Aber die Nacht ist hart…..verschiedene Bands um die Ecke spielen gleichzeitig und das bis halb vier in der Nacht ! Ein wundersamer Klanggenuss…?!?

Den Canyon de Atuel fahren wir diesmal von Norden an und er ist genauso spektakulär wie beim ersten Mal.

Am Rio Atuel ist am Sonntag die Hölle los, erst ein Kajak-Rennen, Start alle Minute bis zum Nachmittag, dann schießt ein Floß nach dem anderen mit kreischenden Insassen durch die Stromschnellen…. man kommt kaum zum Lesen.

Und noch ein weiterer Kreis schließt sich: Wir sind wieder bei Hans, dem Belgier auf seinem Weingut Cavieres, diesmal allein, kein Traveller da.

Dieses Mal gibt’s keine Weinprobe, sondern eine Ölprobe….wir probieren Oliven und Oliven-Öle im Gut Maguay.

Von Mendoza machen wir einen Abstecher zum Nationalpark Sierra de las Quijadas: interessante rote Felsformationen mit Schluchten, Türmen und Domen, Canyonlands im Mini-Format.

In Villa Las Santa Rosas ist Markt, wir schlendern durch, suchen ein Geschenk für Dagi und essen Schaschlik – nett, sehr künstlerisch, schöner und größer als in El Bolson.

Im NP Los Condoritos wandern wir 14km bis zu der Schlucht des Rio Condorito. Dort bringen Kondore ihren Jungen gerade Starten und Landen unter erschwerten Bedingungen bei…. es ist böig, aber die jungen Kondore starten perfekt aus den Horsten in den Felsen, und auch die Landung klappt schon prima.

Wir sind stolz, bei diesen Flugübungen dabei zu sein.

Wir sind im Land der Pumas und Yararas….. Nach der Rückkehr zum Sprinti hängen wir noch eine ruhige Nacht dran.

100km bis La Falda zu unserer Freundin Dagi, und ein paar mehr nach Chingolito zu unserem Freund Walter.

Mit Dagi besuchen wir den Sonntagsmarkt in San Estaban, mit Live-Musik in dörflicher Atmosphäre, künstlerisch angehaucht, viele Familien mit Kindern, eine tolle Sängerin Gabi, aber auch Tanz zu afrikanischen und südamerikanischen Rhythmen.

Wir genießen etliche Tage bei Walter und Dagi, aber wir müssen weiter nach Uruguay, dort wollen wir unseren Sprinti für eine gewisse Zeit unterstellen. Er darf in Urguay bis zu einem Jahr bleiben, also haben wir die Möglichkeit, mal wieder hierher zu fliegen und unsere Reise noch um einige weitere Ziele zu erweitern. Brasilien mit Foz do Iguazu und das Pantanal fehlen uns ja noch….

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