{"id":413,"date":"2012-02-17T18:08:06","date_gmt":"2012-02-17T17:08:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sopaed.net\/vadder\/?p=413"},"modified":"2012-04-16T18:55:37","modified_gmt":"2012-04-16T17:55:37","slug":"turkei-2-olu-deniz-kas-antalya-side-alanya-anamur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sopaed.net\/vadder\/?p=413","title":{"rendered":"T\u00fcrkei 2: \u00d6l\u00fc Deniz &#8211; Kas &#8211; Antalya &#8211; Side &#8211; Alanya  &#8211; Anamur"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: medium;\">Drei beeindruckende Wochen mit erstaunlichen Begegnungen zwischen \u00d6l\u00fc Deniz \u00fcber Antalya bis nach Anamur.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Die Saklikentschlucht mit rei\u00dfendem Wasser l\u00e4sst es nicht zu, in ihr zu waten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Vier Radler aus der Schweiz und Frankreich machen unsere gemeinsame Rast am Wegesrand zu einem interessanten Reiseinfoaustausch. Wir sind beeindruckt, dass sie noch bis Japan radeln m\u00f6chten.ngg_shortcode_0_placeholder<!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Xanthos fasziniert mit seinen hohen Grabanlagen, die h\u00f6chste soll 30 m hoch gewesen sein, ganz genau wei\u00df auch die Wissenschaft nicht warum man dem Himmel so nah sein wollte. Uns ist es ein R\u00e4tsel, wie man die schweren Steinsarkophage \u00fcberhaupt bewegen kann.ngg_shortcode_1_placeholder<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Die D\u00fcnen von Patara locken, 40-50m \u00fcber dem Meer finden wir einen sch\u00f6nen Platz im Wald an den D\u00fcnen. Eine Exkursion muss sein in die T\u00e4ler und auf die D\u00fcnenk\u00e4mme.ngg_shortcode_2_placeholder<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Am Parkplatz grillt eine t\u00fcrkische Musikgruppe, die heute noch auf einer Hochzeit spielen soll, sie laden uns ein zu H\u00e4hnchen, Salat, Brot und Raki. Gerne h\u00e4tten sie unser Auto abgekauft, aber wir k\u00f6nnen doch nicht obdachlos werden.ngg_shortcode_3_placeholder<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Die D400 schl\u00e4ngelt sich an der felsigen K\u00fcste entlang, immer wieder kleine Str\u00e4nde, zu denen man runterkraxeln kann. In Kaputas sind es 187 Stufen bis zur Traumbucht.ngg_shortcode_4_placeholder<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Kas hat einen tollen Gem\u00fcsemarkt, unsere Vorr\u00e4te sind schnell aufgef\u00fcllt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">In einer kleinen Lokanta suchen wir uns aus den vielen offenen T\u00f6pfen ein leckeres Mittagessen<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">aus, Nachtisch und Cay spendiert die Wirtsfamilie.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Demre und sein Tal sind ein einziges Tomatengew\u00e4chshaus, hier gibt es 3 Ernten im Jahr. Wir zockeln die gem\u00fctliche Strandstrasse entlang vorbei an Sommerausflugsschiffen und einer wilden Wohnwagensiedlung.ngg_shortcode_5_placeholder<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Nur noch wenige Kilometer und der Olympos-Nationalpark erstreckt sich \u00fcber viele Berge, T\u00e4ler und Sehensw\u00fcrdigkeiten. Neugierig sind wir vor allem auf Yanartas = brennende Steine.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Hier wohnte zu Zeiten der alten Griechen die sagenhafte Chim\u00e4re (ein Ungeheuer mit L\u00f6wenkopf, Ziegenk\u00f6rper und einer Schlange als Schwanz) bis sie von Bellerophon get\u00f6tet wurde. Die Legende geht, dass \u00fcberall wo sie beim Kampf auf die Erde schlug, sich ein Feuer entz\u00fcndete. Seit dieser Zeit schlagen Flammen aus dem Gestein und dienten in fr\u00fcheren Zeiten den Seefahrern als Wegzeichen, heute wird hier gerne mal ein W\u00fcrstchen gegrillt oder ein Spiegelei gebraten.ngg_shortcode_6_placeholder<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Am weiten Strand von Cirali entdecken wir den \u201eKr\u00fcger Nationalpark\u201c und suchen uns zwei besonders sch\u00f6ne Pinien als Stellplatz aus.ngg_shortcode_7_placeholder<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Hier treffen wir auch noch weitere B\u00fcssle mit Reisenden aus und in die verschiedensten L\u00e4nder der Welt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Die alten Steine der Ruinen von Olympos \u00fcberlassen wir auf der anderen Flussseite allen anderen Touristen, denn nur wer bis zum Po ins kalte Wasser steigt, kommt r\u00fcber. Muss nicht sein&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Von Cirali k\u00f6nnen wir den Tahtali Dagi mit seinem Schneegipfel bewundern. ngg_shortcode_8_placeholderDa m\u00fcsste man doch auch raufkommen&#8230; Ja, sogar sehr bequem mit einer neuen Schweizer Seilbahn von 700m auf 2365m. Gut pr\u00e4pariert mit langen Unterhosen, dicken Socken, M\u00fctze, Handschuh und Schal begeben wir uns auf die Exkursion zu Schnee und Eis und arktischen Temperaturen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><a class=\"shutterset_\" title=\"...bei Eis...\" href=\"http:\/\/www.sopaed.net\/vadder\/wp-content\/gallery\/turkei-2\/tuerkei-2-106a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left alignleft\" src=\"http:\/\/www.sopaed.net\/vadder\/wp-content\/gallery\/turkei-2\/thumbs\/thumbs_tuerkei-2-106a.jpg\" alt=\"tuerkei-2-106a\" width=\"100\" height=\"75\" \/><\/a><a class=\"shutterset_\" title=\"...und Wind...\" href=\"http:\/\/www.sopaed.net\/vadder\/wp-content\/gallery\/turkei-2\/tuerkei-2-127a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-center alignright\" src=\"http:\/\/www.sopaed.net\/vadder\/wp-content\/gallery\/turkei-2\/thumbs\/thumbs_tuerkei-2-127a.jpg\" alt=\"tuerkei-2-127a\" width=\"100\" height=\"75\" \/><\/a><a class=\"shutterset_\" title=\"...und Schnee...\" href=\"http:\/\/www.sopaed.net\/vadder\/wp-content\/gallery\/turkei-2\/tuerkei-2-107a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-right aligncenter\" src=\"http:\/\/www.sopaed.net\/vadder\/wp-content\/gallery\/turkei-2\/thumbs\/thumbs_tuerkei-2-107a.jpg\" alt=\"tuerkei-2-107a\" width=\"100\" height=\"75\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Eine h\u00fcbsche kleine Bucht ist von dort oben auszumachen, mit etwas Pfadfindergesp\u00fcr finden wir das Sundance Nature Camp&#8230; Viele kleine H\u00fctten und Baumh\u00e4user inmitten von B\u00e4umen, Tieren, Fluss und Strand. Und die hei\u00dfesten Duschen unserer Reise, es kommt erst mal nur hei\u00dfer Wasserdampf aus dem Duschkopf, da ist viel Gef\u00fchl mit den beiden H\u00e4hnen n\u00f6tig.ngg_shortcode_9_placeholder<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Die Wanderung zur n\u00e4chsten Bucht f\u00fchrt unweigerlich zu weiteren alten Steinen, der antiken Stadt Phaselis. Die M\u00fchen der Wanderung ersparen das Eintrittsgeld und wir k\u00f6nnen die drei H\u00e4fen der alten Stadt erkunden.ngg_shortcode_10_placeholder<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Mutig wagen wir uns mit dem Sprinti mitten in die riesige Stadt Antalya und finden vor der Altstadt einen freien Parkplatz. Das gesch\u00e4ftige Treiben vor der touri-aufgem\u00f6belten Altstadt, in der sich haupts\u00e4chlich Pensionen, Hotels und Andenkenl\u00e4den befinden und Schuhputzer, Saft- und N\u00fcsschenverk\u00e4ufer sich auf die wenigen Kunden st\u00fcrzen, gef\u00e4llt uns atmosph\u00e4risch ausgezeichnet. ngg_shortcode_11_placeholderWir gelangen \u00fcber breite Boulevards in die modernen Neubaugebiete mit Sicherheitsdienst und riesigen Einkaufzentren. Wir erfahren, dass hier die High Society der T\u00fcrkei lebt, in 300 m\u00b2- Wohnungen mit allem Schnick-Schnack und technischen Rafinessen, Blick aufs Meer inklusive. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Lara Beach ist ein frei zug\u00e4nglicher Strand mit gro\u00dfem Picknickareal, Joggingstrecke und blitzblanken Sanit\u00e4reinrichtungen und kostet nicht mal was. Ein idealer \u00dcbernachtungsplatz.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Unsere Nachbarn sind ein gro\u00dfes Hymermobil mit reiselustigen D\u00e4nen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Sonntag und Sonnenschein&#8230;. t\u00fcrkische Klein- und Gro\u00dffamilien bev\u00f6lkern den Picknickplatz und grillen, wir denken an Juli-, Augustabende auf der Pegnitzwiese oder im Marienpark.ngg_shortcode_12_placeholder<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Kaum denkt man an Franken, joggen auch schon zwei Schwabacher (derzeit arbeitend in Antalya) an uns vorbei und \u2026.. die Verschnaufpause dauert zwei Stunden, so viel gibt es zu erz\u00e4hlen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Keine Sonne, kein Picknick&#8230;. Kultur ist angesagt&#8230; Unser Bedarf an antiken St\u00e4tten ist eigentlich schon ges\u00e4ttigt, aber Aspendos ist ein Muss. Die Parkgeb\u00fchren sind dementsprechend, Eintritt auch, selbst aufs Klo darf man nicht umsonst&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Das vollst\u00e4ndig erhaltene Theater beeindruckt uns,ngg_shortcode_13_placeholder und fasziniert von der Baukunst sind wir, als wir die Reste des Aqu\u00e4dukts erblicken, da sehr gut zu erkennen ist, \u00fcber welche Entfernungen und in welcher H\u00f6he hier Wasser von den Bergen bis in die Stadt geleitet wurde.ngg_shortcode_14_placeholder<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Im Dorf daneben hat ein G\u00f6zleme-Imbiss (=d\u00fcnne Teigfladen mit verschiedener F\u00fcllung) ge\u00f6ffnet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Mit einem Holzstab wird die kleine Teigkugel ganz d\u00fcnn und riesig ausgewalkt, gef\u00fcllt und auf dem Holzofen knusprig gebacken und mit Butter bestrichen. Ayran und Salat passen hervorragend dazu. Die Kneipe wird von 3 Frauen gef\u00fchrt, die auch noch Pumphosen, Strickwaren und Decken verkaufen. Als Reiseproviant bekommen wir noch zwei Arme voll Orangen geschenkt.ngg_shortcode_15_placeholder<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Heftiger Regen und Sturm treibt uns von Antalya nach Side. Das heutige Side wurde zwischen die antiken Ruinen des alten Side gebaut. Also mal alte Steine mit Leben drin.ngg_shortcode_16_placeholder Gro\u00dfe, schicke, all-inclusive Hotelburgen erstrecken sich am langen Sandstrand.ngg_shortcode_17_placeholder Wir entdecken eine gro\u00dfe Parkfl\u00e4che mit Meerblick, auf der schon einige Womos stehen, treffen hier Rado und Klaudia aus Polen wieder, die D\u00e4nen sind auch schon da. Ein t\u00fcrkisches Wohnmobil ist vor Ort mit Resmiye und Yusuf aus Ankara. Es gibt hei\u00dfe Duschen f\u00fcr 2 TL&#8230;.Wir verbringen eine ganze Woche in Side, so angenehm ist es hier. Tags\u00fcber besuchen uns immer wieder Pauschaltouristen, die daran interessiert sind, wie es uns auf unserer Reise so ergangen ist. Deutsche \u201eEinwanderer\u201c bieten uns ihre Hilfe an, geben Tips und bringen neuen Lesestoff vorbei. Abends wird gemeinsam gegrillt,ngg_shortcode_18_placeholder tags\u00fcber gibt\u2019s ein Speedmintonmatch. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Ein toller Markt in einer kleinen Stadt ist ganz nach unserem Geschmack. Gem\u00fcsegro\u00dfeinkauf und G\u00f6zleme mit Cay.ngg_shortcode_19_placeholder<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Die Touristenhochburg Alanya hat eine sehenswerte Altstadt mit tollem Hafen, ansonsten trennt die 4-spurige D 400 den breiten Sandstrand von den eint\u00f6nigen Hotelkl\u00f6tzen. ngg_shortcode_20_placeholderKein h\u00fcbsches Pl\u00e4tzchen f\u00fcr unseren Sprinti. Die Orangenplantagen weichen riesigen Bananenfeldern, die K\u00fcstenstrasse ist zu nah an der K\u00fcste, wir biegen kurzerhand nach links, eine steile Bergstrasse f\u00fchrt zu der verlassenen Stadt Syedra. Umherstreifen kostenlos, Superplatz zum \u00fcbernachten, neben Ruine und Mandelbaum mit Fernblick und romantischem Sonnenuntergang.ngg_shortcode_21_placeholder<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Die Str\u00e4nde weichen einer Steilk\u00fcste und die Stra\u00dfe schl\u00e4ngelt sich zweispurig entlang an Mandelbaumh\u00e4ngen und Bananenplantagen. Ein sch\u00f6ner Strand in Anitli wird unser n\u00e4chster Halt.ngg_shortcode_22_placeholder Zwischen den Bananen gibt\u2019s ne kleine Appartmentanlage mit Ferienwohnungen von t\u00fcrkischen Familien, alles leer. Der W\u00e4chter der Anlage kommt und schenkt uns leckere Avokados vom eigenen Baum, kurz darauf h\u00e4lt ein alter Pickup und reicht uns vier Orangen. Beim abendlichen Grillen wird uns nochmal eine ganze T\u00fcte mit Orangen und Zitronen geschenkt. Heute ist es angenehm draussen, wir sch\u00fcren ein kleines Lagerfeuer und der Nachtw\u00e4chter bringt uns auch noch Bananen. Wir wissen gar nicht, wie wir uns revanchieren k\u00f6nnen, au\u00dfer mit einem Bier, aber eigentlich wird auch nichts erwartet, Gastfreundschaft ist hier v\u00f6llig normal&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Diese Herzlichkeit und Freigiebigkeit ist uns so das erste Mal begegnet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Wir sind halt auch nicht mehr im Tourigebiet&#8230;.ngg_shortcode_23_placeholder<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Anamur ist eine quirlige Kleinstadt, alle Versorgungdm\u00f6glichkeiten, wir kaufen ein und stehen seit zwei Tagen unterhalb der Ritterburg, ngg_shortcode_24_placeholderhaben heute W\u00e4sche gewaschen, DREI Maschinen, bei gutem Wind ist fast alles schon trocken. Nur die Duschen sind laukalt&#8230;..<\/span><\/p>\nngg_shortcode_25_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei beeindruckende Wochen mit erstaunlichen Begegnungen zwischen \u00d6l\u00fc Deniz \u00fcber Antalya bis nach Anamur. Die Saklikentschlucht mit rei\u00dfendem Wasser l\u00e4sst es nicht zu, in ihr zu waten. 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